Herzlich willkommen
bei der Evangelischen Erwachsenenbildung der Ortenau!

Bei uns finden Sie Veranstaltungen, die Ihr Interesse wecken wollen, Lust auf persönliche Weiterbildung, Neugier auf Gott und die Welt.
Unser Programmangebot erstellen wir im halbjährlichen Turnus. Klicken Sie sich einfach durch die Monate oder Themenbereiche auf der rechten Navigationsleisten.
Gerne geben wir Ihnen persönlich Auskunft, wenn Sie uns eine Mail schicken oder anrufen unter Tel: 0781/24018.
Wir freuen uns auf Sie!

 

ÖKO innerhalb der Kirchenmauern? LOGISCH

Sa 18. Nov. 2017 13 - 17 Uhr
Der Termin am Sa 14. Okt. fällt aus! Anmeldungen für den 18. Nov sind willkommen.

Der Impulstag will verschiedene Facetten der täglichen Arbeit in unseren Einrichtungen ansprechen. Wo kann jeder Einzelne tätig werden und vor Ort Dinge verändern und nachhaltig handeln?

Wir kaufen anders.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserem Flyer . . .


Unser Programmheft "Lichtblicke" können Sie auch bei uns per EMail unter der Adresse eeb.ortenau@kbz.ekiba.de in gedruckter Form anfordern!

 
 
. . . demnächst im Programm
Theologie-Glaube-Kirche
Luthers mystische Wurzeln als innerer Motor der Reformation
Seminar
Was ging in der Seele Luthers wirklich vor? Kann ich das in mir selbst nachvollziehen? Können Luthers innerliche Erfahrungen auch heute noch meine Beziehung zu Christus und mein konkretes Leben im Ganzen erneuern? Wenn wir uns diesen Fragen nähern, können wir die äußere reformatorische Wende Luthers besser verstehen. Denn der reformatorischen Grunderkenntnis Martin Luthers liegen einschneidende mystische Erfahrungen zugrunde, die er in der Bibel bestätigt fand. Neuere Forschungen zeigen deutlich die Weichenstellungen und Prägungen durch den Straßburger Mystiker Johannes Tauler auf, einer der bedeutendsten Schüler Meister Eckharts. Luther veröffentlichte im Jahre 1518 ein Buch mit einer Sammlung mystischer Texte in deutscher Sprache aus dem 14. Jahrhundert und leitet es mit folgenden Worten ein: Es "ist mir nebst der Bibel und Sankt Augustin kein Buch vorgekommen, daraus ich mehr erlernt habe und erlernt haben will, was Gott, Christus, Mensch und alle Dinge seien" (aus: Theologia Deutsch, 1518). Wir werden sehen, was Luther davon übernommen und wie er die Thesen der Mystiker teilweise sogar noch radikalisiert hat. Da es sich hier bei Luther um eine stark erfahrungsbezogene Theologie und Spiritualität handelt, soll sich auch in unserem Seminar die gemeinsame Lektüre der Texte im offenen Austausch miteinander entwickeln und vertieft werden.
Termin Sa, 25.11.17, 10 bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 40 Euro
Referent Siegfried Rombach, katholischer Theologe und Philosoph, Geistlicher Begleiter, Ines Rombach, Pädagogin und Ehrenamtliche Seelsorgerin, Kunsttherapeutin
Anmeldung bis 18.11.17
nach oben
Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin So, 19.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Kehl-Leutesheim
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
ANDERS, ALS DU GLAUBST
über Juden, Christen, Muslime und den Riss durch die Welt
Theaterstück
Eine fromme Muslima, eine gläubige Christin, ein gottesfürchtiger Jude, ein linker Atheist und ein eingefleischter Skeptiker. Ausgerechnet sie finden sich gemeinsam nach einem tödlichen Anschlag im postmortalen Niemandsland. Ist es die Vorhölle? Ist es der Weg ins Paradies? Natürlich streiten sie. Wie auf Erden so im Himmel. Bis sie merken: Es gibt eine gemeinsame Aufgabe. Und so machen sie sich auf. Eine abenteuerliche Reise führt sie zu den irdischen, menschengemachten Orten der Hölle. Denn wie steht es im Koran: "Allah verändert nicht den Zustand der Menschen, bis sie selbst ihren eigenen Zustand verändern!" Mit einfachsten Mitteln, viel Fantasie und großer Spiellaune nehmen sie den Zuschauer mit durch alle Höhen und Tiefen einer abenteuerlichen Reise. Produktion Berliner Compagnie Regie: Elke Schuster, Text: Helma Fries
Termin Di, 21.11.17, 20 Uhr
Ort Salmen, Lange Straße 52, OG
Kosten 15 Euro Ermäßigung möglich
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG und Weltladen Regentropfen, VHS OG
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
Ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
nach oben
Zusammenleben-Gesellschaft
Malala - Ihr Recht auf Bildung
Film und Filmgespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
Malala Yousafzai hat 2014 mit 17 Jahren den Friedensnobelpreis erhalten. Wer erinnert sich nicht an die bewegende Rede, die sie in Oslo hielt? Darin stellte sie sich gegen die radikal-islamischen Taliban und forderte mehr Rechte für pakistanische Kinder, insbesondere für Mädchen. Schon als Elfjährige beschrieb sie einen Internet-Blog gegen die Unterdrückung in ihrer Heimat Pakistan. Dies führte dazu, dass sie auf dem Weg von der Schule nach Hause durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde. Die damals 15jährige geriet in den Fokus der Taliban, weil sie sich für das Recht auf Bildung von Mädchen einsetzte. Sie hat auf wundersame Weise überlebt und ist inzwischen als Mitbegründerin des Malala Found eine global agierende Aktivistin für das Recht von Mädchen auf Bildung. Der Film ist eine Mischung aus realer Dokumentation und Spielszenen. Sein Hauptgewicht liegt auf dem Privatleben des Mädchens, seine Stärke in den Interviews , die in diesen persönlichen Begegnungen Malala auch als eine normale junge Frau zeigen. Emirate 2015, 88 Min, Regie: Davis Guggenheim
Termin Mi, 22.11.2017, 20 Uhr
Ort KiK, Weingartenstraße 34c, OG
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt OG
nach oben
Migration
Miteinander heimisch werden
Begegnungsplattform für Frauen
Frauen aus allen Himmelsrichtungen begegnen sich und lernen sich gegenseitig kennen.
Termin 24.11.17, 18 bis 22 Uhr
Ort Institut für Deutsche Sprache, Wilhelm-Bauer-Straße 16, OG
Referentinnen Regina Geppert, Claudia Roloff
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Worauf ich Wert lege,
... wenn ich für die Telefonseelsorge arbeite
Dialog im Kloster
Die Telefonseelsorge beantwortet täglich die Anrufe vieler verzweifelter oder Hilfe suchender Menschen, sei es am Telefon oder im Internetchat. Wie kann es gelingen, fremden Menschen weiter zu helfen trotz der Anonymität? Wie kann menschliche Nähe und Zuwendung über den Telefonhörer und den Bildschirm vermittelt werden?
Termin So, 26.11.17, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referent Elke Wahl, Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge Ortenau-Mittelbaden
nach oben
Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Workshop
"Männer auf der Suche" beruht auf einer anschaulichen These: Die industrielle Revolution hat die Männer ihrer Väter beraubt, mit dramatischen Folgen für ihr Seelenleben und ihre innere Reifung. Schon seit mehreren Generationen wachsen Jungen weitgehend ohne Mentoren, Initiationen und väterliche Fürsorge auf - weil Männer aus dem Sozial- und Erziehungsleben ausgeschieden sind. Die heutigen "Kinder in Männerkörpern" verbergen sich hinter einer verzweifelten "Alles klar" - Fassade - mit katastrophalen Auswirkungen auf ihre Familien, Gesundheit und Führungsqualitäten. Mittels Vortrag, Gespräch und übungen wird angeregt, wie das Leben von Männern verändert werden kann. Das Seminar richtet sich an Männer, die darüber nachdenken, was es eigentlich bedeutet, ein Mann zu sein. Aufgezeigt werden befreiende Schritte, um Männerleben wieder lebenswert zu machen und den drei Feinden und Gefängnissen der Männer zu entkommen: Einsamkeit, zwanghaftes Wettbewerbsstreben und emotionale Scheuheit.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 50 Euro
Referent Dietmar Krieger, Atem- und Körpertherapeut
Anmeldung bis 27.11.17
 
nach oben
Film
Die Blumen von gestern
Film und Filmgespräch
Was passiert, wenn ein Nazi-Täter-Enkel und eine Nazi- Opfer-Enkelin aufeinandertreffen? Noch dazu, wenn sie in einem Auschwitz-Forschungsprojekt arbeiten? Das Leben mit der Schuld des Großvaters macht sich Totila (Lars Eidinger) sowieso nicht leicht. Dann wird ihm auch noch Zazie (Adèle Haenel) als junge französische Praktikantin zugeteilt. Diese verhält sich denkbar unkonventionell, geht mit seinem verhassten Chef Balthasar (Jan-Josef Liefers) ins Bett und betrachtet die Vergangenheit als Enkelin eines jüdischen Holocaust-Opfers. Ihre schnellen und überspitzten Dialoge lassen einem das Lachen im Hals stecken. Dabei lassen sie auf je ihre Weise frischen Wind in die Umgangsformen mit der deutschen Vergangenheit. Beide stellen sich auf ihre Weise der Frage, wie in der dritten Generation angemessen über die Shoa gesprochen werden kann. Die Idee zu diesem Film entstand, als der Regisseur Chris Kraus in den Archiven nach der SS-Vergangenheit seines eigenen Großvaters forschte - und dabei auch Nachkommen der Opfer begegnete. Deutschland 2016, 125 min, Regie: Chris Kraus, Sprache: Deutsch
Termin Mi, 29.11.17, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff
Kooperationspartner VHS OG, Katholisches Bildungszentrum
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Das Leben ist ein Haferbrei
... Vorläufige reformatorische Gedanken und Predigten
Vortrag
Im Jubiläumsjahr der Reformation steht zwar das Luther- Gedenken im Mittelpunkt, aber es gab schon vor 1517 Stimmen und Stimmungen, die den Boden für die Reformation vorbereiteten. Zu den "stimmkräftigsten" zählt Johann Geiler von Kaysersberg (1445-1510), dessen Predigten im Straßburger Münster legendär sind. Markige Worte und originelle Bilder zeichneten ihn aus, so z.B. der Ausspruch "Das Leben ist ein Haferbrei, in den Gott Fliegen wirft". In manchen seiner Predigten setzte er sich sehr kritisch mit der Befindlichkeit der Kirche auseinander er war kein Reformator im engeren Sinne, er dachte und sprach aber "reformatorisch". Prof. Dr. Konrad Kunze, dessen sprach-, kultur- und kirchen- geschichtliche Vorträge und Publikationen von einem breiten Publikum geschätzt werden, lässt Leben und Wirken des Johann Geiler von Kaysersberg lebendig werden.
Termin Mi, 29.11.17, 19.30 Uhr
Gemeindehaus am Doler Platz, Lahr
Kosten 5 Euro
Referent Prof. Dr. Konrad Kunze
Kooperationspartner VHS OG, Katholisches Bildungszentrum
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
ein adventliches Abendseminar
Workshop
Advent - die Zeit besonderer Erwartung und so auch ein guter Zeitpunkt, der eigenen Hoffnung konkret auf die Spur zu gehen. Was es dazu braucht, dass wir die Angst überwinden und uns zur Hoffnung entschließen können - das ist der Frageblick dieses Abends im Advent. Für einen kleinen Imbiss zwischendurch ist gesorgt, bei passendem Wetter werden wir zum Teil auch draußen unterwegs sein.
Termin
Ort Tullastrasse 5b, EttenheimKosten 75 Euro
Referentin Heidi Mossbrugger-Hoffmann, Theologin, Psychotherapeutin
Anmeldung bis 30.11.17
 
nach oben
Geschichte erinnern
Umweltgeschichte(n) am Oberrhein
Vortrag und Gespräch
Umweltprobleme sind nichts Neues: Probleme durch den mittelalterlichen Erzabbau im Schwarzwald, extreme Abholzung oder Pläne zur Sprengung des Rheinfalls aus dem Jahr 1662 sind heute weitgehend aus dem Bewusstsein verschwunden. Doch viele erinnern sich noch an die erfolgreiche Bauplatzbesetzung gegen ein AKW im Wyhler Wald und gegen das Bleichemiewerk in Marckolsheim. Andere regionale und überregionale Probleme beschäftigen uns noch heute: Das AKW Fessenheim, Flächenfraß durch Siedlungsbau, Gewerbegebiete und Straßenbau, Klimawandel, Artenschwund und vieles mehr.BUND-Geschäftsführer Axel Mayer gibt in seinem Vortrag mit vielen Bildern einen kurzen, pointierten überblick über Umweltgeschichte am Oberrhein. Er verdeutlicht, was wir aus den Erfolgen und auch den Niederlagen der Umwelt- und Naturschutzbewegung lernen können, und dass es sich lohnt, sich weiter zu engagieren.
Termin Do, 30.11.17, 19.30 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 Euro
Referent Axel Mayer, Geschäftsverbund BUND südlicher Oberrhein
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, BUND
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Jahr im Tempel der 10000 Segnungen
Vortrag und Gespräch

Pfarrer Tobias Eckerter aus Auenheim verbrachte ein Jahr in einem der imposantesten Zen-Klöster und Ausbildungsstätten der altehrwürdigen Kaiserstadt Japans, Kyoto: dem Manpukuji (auf deutsch: Tempel der 10000 Segnungen). Dort unterzog er sich dem rigorosen Training für Novizen und teilte mit den jungen Priestern ihren Alltag. Er berichtet mit authentischen Bildern und Gegenständen vom Leben der japanischen Zen-Mönche in der Obaku-Linie.
Termin Do, 30.11.17, 20 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referent Tobias Eckerter, Pfarrer
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17 ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
nach oben
Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Do, 30.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Lahr
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Weitere Veranstaltungen finden Sie oben rechts
chronologisch oder thematisch sortiert