Programm
Theologie-Glaube-Kirche
Geschwisterlichkeit
Frauenfrühstück
". . .alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt." So dichtete es Friedrich Schiller in seiner Ode an die Freude, so erklingt es in der Europahymne. Geschwisterlichkeit als Grundlage und Ziel eines friedlichen Zusammenlebens im Haus Europa und in unseren Häusern daheim. Geschwisterlichkeit ist auch das Thema beim Frauenfrühstück, das am Vortag des ersten Advent auf die besinnlichen Tage in der Adventszeit einstimmen möchte. Innehalten - aufbrechen - Neues wagen in Erwartung, dass Gott kommt und Menschen zusammenführt. Das Frauenfrühstück beginnt mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet.
Termin Sa, 02.12.17, 9.15 bis 11.30 Uhr
Ort Gemeindezentrum, Johannesweg 11, OG-Weier
Kosten 6 Euro
Referentin Petra Magne de la Croix, Pfarrerin
Anmeldung bis 30.11.17 bei 0781 57840, Matthaeusgemeinde.offenburg@kbz.ekiba.de
Kooperationspartner Matthäusgemeinde OG
Theologie-Glaube-Kirche
Unsere Kirche öffnen
Workshop
Auch im Alltag mal kurz in die Kirche gehen können, Atem holen, beten, innehalten. Das wünschen sich viele Menschen. Was müssen wir beachten, wenn wir unsere Kirche öffnen wollen? Wie kann unsere Kirche fremde Menschen willkommen heißen, wenn gerade kein Gottesdienst stattfindet? Was können wir von den Gemeinden lernen, die damit schon Erfahrung machen?
Termin Do, 07.12.17, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
ReferentIn Claudia Roloff, Herbert Kumpf
Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Fr, 8.12.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Appenweier
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
StimmTanzLabor
Stimme und Körper – beide können mehr, als wir im Alltag wahrnehmen. Wir erforschen sowohl den persönlichen Ausdruck des Körpers als auch die Möglichkeiten der Stimme. So kommen das Körperinstrument Stimme und das Bewegungsinstrument Körper in einen Dialog - mit sich und mit anderen.
Wir improvisieren mit Stimme und Körper und erweitern so unsere Erfahrungen mit uns selbst und mit anderen. Improvisation als Technik und Kompositionsmittel dient dazu, die eigenen Stimmerfahrungen und Bewegungsmöglichkeiten zu erweitern und sich von vorgeschriebenen Formen zu lösen.
Das von Petra Stransky entwickelte StimmTanzLabor ermöglicht, den persönlichen Ausdruck des Körpers, der Bewegung und der Stimme kennen zu lernen und zu erforschen. Das StimmTanzLabor bietet den Freiraum für prozessorientiertes künstlerisches Arbeiten, Evaluieren, Verändern, Verwerfen und Weiterentwickeln.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 75 Euro
Referentin Petra Stransky, Tänzerin, Musik- und Tanzpädagogin, Choreografin und Logopädin
Kooperationspartner Christliche Arbeitsgemeinschaft Tanz in Liturgie und Spiritualität e.V., Regionalgruppe Südwest, Katholisches Bildungszentrum
Anmeldung bis 04.12.17
 
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Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen
und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17 ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
ach, wenn ich doch bloß wollte!
Zürcher Ressourcenmodell
Workshop zu Selbstmanagement
Konsequent an persönlichen Ressourcen orientiert, kann Selbstmanagement ausgesprochen lustvoll und effizient sein. Entscheidend ist der Perspektivwechsel: weg von Defiziten - hin zu persönlichen Stärken. Das Zürcher Ressourcen Modell ist eine vielfach erprobte Methode zur gezielten Entwicklung von Handlungspotenzialen. Sie entwickeln im Workshop Ihr individuelles, handlungsleitendes Motto und entdecken die dazu passenden, bereits vorhandenen Ressourcen in sich. Methodisch wechseln Theorieimpulse mit Einzel-und Gruppenarbeiten ab. Ziel ist die konkrete Umsetzung in unterschiedlich anspruchsvollen Situationen.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 75 Euro
Referentin Ingeborg Zechmeister, Systemische und Personenzentrierte Beraterin
Anmeldung bis 20.12.17
 
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